Jenny Schon

In Böhmen geboren, im Rheinland großgeworden, Steuerfachfrau und Buch/Kunsthändlerin gelernt, nach West-Berlin als Fachkraft angeworben, lebt seit 30.121961 meist im Südwesten von Berlin, Abendgymnasium,

eigene Buchhandlung, Freie Universität Berlin, Magistra Artium, Sinologin, Publistzistin, Dichterin, Stadtführerin.

Schreibt seit ihrer Jugend:

 

Elemente

 

 

Die schweren Schatten beben

Mein Herz stürmt

Mittags verschlungen

Die Last der Träume

In denen du gestern warst

Schwarz schlägt das Wetter

An den Himmel

Erinnert mich wie

Klein ich bin

Schütze mich Baum

Schütze mich Schweigen

Der Donner kracht

Ich bin hineingeworfen

In die Frage nach dem Leben

Eine Sekunde und ich könnte

Nicht sein

 

aus:  …endlich sterblich, Gedichte, Geest Verlag, 2016;

 

weitere Lyrik-Bände: Böhmische Polka, dt.-cz., 2005; Wie Männer mich lehrten die Bombe zu halten und ich sie fallen ließ, 2009; fus s volk, 2012;

Romane: Der Graben, 2005; Die Sammlerin, 2009; 1967 – Wespenzeit, 2015; …halbstark – Eine Nachkriegserzählung, Frühjahr 2017.

Erzählungen, Essays: PostelbergKindeskinder, 2011;  Rheinisches Rondeau (Vorwort: Günter Verheugen), 2012; Finger zeig, Geschichten zum 25. Jahr der Maueröffnung; 2014. Böhmen nicht am Meer – Eine Spurensuche bis heute, 2016. 

Herausgeberin: Die Bonner kommen, Jaron Verlag, 1998; Das Alter, Konkursbuch Verlag, 2003; Wo sich Gott und Welt traf – Westberlin, Geest Verlag, 2011.

Diverse Sachbücher, Preise und Auszeichnungen, PEN-Mitglied,

2016 Andreas-Gryphius-Preis.

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© Ingolf Seidel